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Klara Geywitz tritt als SPD-Chefin an

Eine Sympathische Frau ohne Politikfloskeln

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An einem herrlichen Sommertag im letzten Jahr hatte ich ausführlich Gelegenheit, mich mit Klara Geywitz auszutauschen.

Klara Geywitz, Landtagsabgeordnete in Brandenburg. tritt zusammen mit Olaf Scholz für den Parteivorsitz der SPD an. Das finde ich gut, denn diese Frau hat Power, steht mitten im Leben, ist sehr sympathisch und von ihr hört man nicht die üblichen Floskeln vieler Spitzenpolitikerinnen und -politiker.

Im vergangenen Jahr habe ich sie bei einer Geburtstagsparty eines gemeinsamen Freundes kennengelernt. Viele Stunden haben wir über unsere SPD diskutiert, über den Weg, wie wir aus dem Tief herauskommen können. Viele Gemeinsamkeiten haben wir festgestellt. Vor allem war und ist uns wichtig, dass die wichtigen sozialdemokratischen Themen wieder in den Vordergrund rücken müssen. Das Gegeneinander in der SPD lähmt uns Mitglieder, Kommunikation, wie an diesem Nachmittag und Abend muss wieder gelebt werden. Ich war sehr angetan nach diesen Diskussionen und bin mir sicher, dass Klara als Co-Vorsitzende ein Gewinn für die SPD sein würde.

Mit folgendem Brief wandten sich Klara Geywitz und Olaf Scholz an die Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands:

Liebe Genossinnen und Genossen,

Wir haben uns entschieden, gemeinsam für den Vorsitz der SPD zu kandidieren. Als Tandem mit unseren unterschiedlichen Lebenswegen, unseren Erfahrungen und mit den verschiedenen Perspektiven, aus denen wir auf unser Land blicken. Gemeinsam wollen wir die SPD wieder stark machen.

Die SPD ist im 19. Jahrhundert im Kampf für die Demokratie und die Würde der Arbeit entstanden. Heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, wird sie unverändert gebraucht, gerade weil eben dies immer wieder neu auf dem Spiel steht.

Denn die Welt, in der wir leben, ändert sich rasant. Angesichts von Globalisierung und schnellem technischen Wandel sind sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger nicht mehr sicher, ob die Zukunft für sie und ihre Kinder besser sein wird. Ob sie auch dann gut zurechtkommen werden. Diese wachsenden Unsicherheiten haben sozialdemokratische Parteien in vielen Ländern Europas geschwächt; auch unsere. Rechtspopulistische Parteien antworten auf diese Verunsicherung mit nationalistischen Parolen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie damit Erfolg haben und unserem Land schaden.

Es geht darum, neue sozialdemokratische Antworten auf die neuen Zeiten zu finden. Dazu gehört auch, als Partei wieder stärker in den Arbeits- und Lebenswelten der Bürgerinnen und Bürger verankert zu sein. Wir sind auch immer Teil der progressiven Bewegungen und Zivilgesellschaft. Und die ist bunter und vielfältiger geworden. Unser Anspruch Volkspartei zu sein, bedeutet auch, das Trennende immer wieder zusammenzuführen. Es geht uns um die neuen und alten sozialen Fragen ebenso wie den Einsatz für eine liberale Gesellschaft und die Anliegen der Jüngeren im digitalen Wandel.

Wir beide stehen für eine demokratische Zuversicht. Unsere Antwort auf den rasanten Wandel müssen wieder mehr Zuversicht und zugleich Sicherheit sein. Deutschland muss ein wirtschaftlich dynamisches Land bleiben, in dem neue Arbeitsplätze mit neuen Technologien entstehen.

Und es muss auch in Zukunft einen verlässlichen und starken Sozialstaat haben, der die Bürgerinnen und Bürger in ihren jeweiligen Lebenslagen unterstützt. Vieles ist heute nur noch in einem souveränen und einigen Europa möglich.

Die SPD steht unverbrüchlich dafür, dass jede und jeder den gleichen Respekt erfährt, unabhängig von Ausbildung, Arbeit oder Beruf. Leistungsträger sind nicht nur die, die sehr hohe Einkommen haben. Ordentliche Löhne, ein deutlich höherer gesetzlicher Mindestlohn sind richtig und gerecht. Und es ist ebenso richtig und gerecht, dass diejenigen, die hohe Einkommen oder Vermögen haben, einen größeren Beitrag zur Finanzierung unseres Gemeinwesens leisten.

Niemand darf sich in der Zeit schnellen Wandels alleine gelassen fühlen. Solidarität ist unverzichtbar. Eine Solidarität, die sich auf jeden einzelnen bezieht, aber auch auf Regionen, Kommunen und Branchen im Strukturwandel. Seit bald dreißig Jahren ist Deutschland wieder vereint. Insbesondere in Ostdeutschland haben die Bürgerinnen und Bürger große Aufbauleistungen vollbracht. Und doch bleibt es unverändert eine Aufgabe des ganzen Landes, gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West zu schaffen.

Seit Monaten gehen jeden Freitag viele Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Ihr Engagement hat uns allen deutlich gemacht, wie dringlich es ist, wirksame Schritte zu ergreifen, um den Klimawandel zu begegnen. Für uns sind Klimaschutz und sichere Arbeitsplätze kein Gegensatz. Im Klimaschutz liegt auch eine Chance für Deutschland als Hochtechnologie-Land. Wer den Klimawandel leugnet, verbaut die Zukunftschancen unseres Landes.

Die SPD gestaltet nicht nur den Wandel, den die neuen Zeiten mit sich bringen. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treiben wir gesellschaftlichen Wandel auch gezielt voran. Wir sind überzeugt, dass wir die Zukunft durch unser politisches Engagement besser machen können. Der Wille zum Fortschritt unterscheidet uns von den Konservativen. So haben wir für die Gleichstellung von Mann und Frau gekämpft, für die Ehe für alle, für eine moderne Einwanderungspolitik. Darum hören wir nie auf in unserem Bemühen um Gleichstellung und für eine gelingende Integration, denn Deutschland ist längst eine Einwanderungsgesellschaft.

Die SPD als Partei fußt auf dem ehrenamtlichen Engagement von so vielen, die bei Regen und Kälte in Fußgängerzonen stehen, die sich einsetzen in Ortsvereinen, in Stadtparlamenten und Initiativen. Wir sind davon überzeugt, dass wir wieder auf mehr Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger hoffen können, wenn uns zugetraut wird, die Probleme des Landes zu lösen.

Wenige Monate sind es noch, bis die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts beginnen. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, von uns zu erfahren, wie wir dieses Jahrzehnt gestalten wollen. In den kommenden Wochen wollen wir auf den Regionalversammlungen im ganzen Land unsere Ideen dazu mit euch diskutieren.

Eure

Klara Geywitz Olaf Scholz

Klara Geywitz über ihre Person:

Geboren wurde ich 1976 im schönen Potsdam-Babelsberg. Aufgewachsen bin ich dann in einem kleinen Dorf an der Stadtgrenze zu Potsdam – in Seeburg. Meine Mutter arbeitete damals als Kindergärtnerin und mein leider zu früh verstorbener Vater war Lehrer an einer Förderschule in Nauen.

Meine ersten Schuljahre verbrachte ich noch in der DDR auf der damaligen POS Lotte Pulewka, der heutigen Hanna von Pestalozza-Grundschule in Groß Glienicke. Nach Potsdam an die heutige Sportschule wechselte ich dann 1990. Dabei war nicht meine Sportlichkeit der Grund für die Schulwahl, sondern die Wende. Auf einmal durfte jeder Abitur machen und nicht nur jene, denen der Staat es erlaubte. Entsprechender Platzmangel herrschte also an den weiterführenden Schulen. Der Zufall wollte es, dass ich an die Sportschule kam und zwischen Schwimmern und Kanuten mein Abitur machte. Eine tolle Zeit, in der sich um einen herum so vieles änderte. Die Disziplin der Leistungssportler hat mich sehr beeindruckt. Wenn es mir heute manchmal etwas zu viel wird, denke ich oft an meine damaligen Mitschüler die morgens, mittags und abends ihre Bahnen zogen mit der vagen Aussicht auf olympische Weihen.

Mein weiterer Ausbildungsweg führte mich dann an die Uni Potsdam. Hier studierte ich in Griebnitzsee Politikwissenschaften. Die Uni war noch in der Aufbauphase, wir saßen auf den Stühlen mit dem Etikett der DDR-Kaderschmiede Akademie für Staat und Recht und in gänzlich harmlosen Werken unserer Bibliothek fand sich noch manch Stempel „nur für den Dienstgebrauch.“ Mein Studium bereitete mich mit Philosophie, etwas VWL und Jura und einer großen Portion Politologie gut auf meine jetzige Tätigkeit im Parlament vor. Während des Studiums arbeitete ich hier und da, um mein Studentenleben zu finanzieren. Richtig schön war meine Zeit als Mitarbeiterin von Steffen Reiche, einem der Gründer der SPD in Brandenburg. Ein kreativer und kluger Kopf, den ich noch heute regelmäßig treffe. Er hat meine drei Kinder getauft und ist der Patenonkel von meinem jüngsten Sohn.

 

 

 

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Ich rette die Erde!

Viele Erfolge kann man nicht sofort sehen, wenn man sich gegen den stärker werdenden Klimawandel einsetzt. Kaum Möglichkeiten hat man beispielsweise, die Ozonschicht schnell wieder dichter zu machen.

Was mir aber eben gelungen ist: Unseren Globus aus dem Jahr 1976 habe ich befreit von einer in Jahrzehnten gewachsenen Nikotinschicht. Die defekte Birne innerhalb der Glaskugel habe ich ausgetauscht. Jetzt kann ich mir die Erde wieder anschauen. Licht aus: politische Aufteilung nach Ländern, Licht an: physikalische Darstellung mit Meeren und Gebirgen. Na, wenigstens diese Erde konnte ich retten.

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Warum ich mich engagiere?

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich mich seit Jahren für den Klimaschutz einsetze. Warum ich bei Friday for Future mitmache und immer wieder für Bäume auf unserem Marktplatz kämpfe.

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Heute fand ich im Netz eine ganz einfache Antwort:

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Bayern Deutscher Meister!

Als BvB-Fan hatte ich ja wochenlang gehofft, dass es mit unseren Neuzugängen möglich sein könnte, den FCB zu schlagen um endlich wieder einmal Deutscher Meister zu werden. Doch der Blick auf die Tabelle zeigt: Die Bayern führen sie schon wieder souverän an. Dortmund 9! Stellen dahinter. Es ist so deprimierend!

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Böhmisch-mährische Blasmusik und mehr im Stadtpark

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Rheine. Herzensbrecher in Sachen böhmisch-mährischer Blasmusik! Das wollen die sieben begeisterten Musikerinnen und Musiker aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sein. Unter der musikalischen Leitung von Bernhard Gortheil präsentieren die Original Ems-Vechte-Musikanten im Stadtpark Rheine am Sonntag, 18. August 2019 in der Zeit von 15:00 bis 17:30 Uhr einen bunten Melodienstrauß bestehend aus Polkas, Walzer und Märschen. Zusätzliche Oldies, Rock- und Poptitel, von fetzig bis stimmungsvoll, runden das Programm ab.

In der für diese Musikgattung typischen Besetzungsform – Klarinetten, Flügelhorn, Tenorhorn, Tuba, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang – möchten die Musiker das Publikum auf eine stimmungsvolle, kurzweilige Reise in die Welt der Blasmusik mitnehmen. Das Konzert ist wie gewohnt kostenlos.

 Foto: Original Ems-Vechte-Musikanten

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Sprachkurs mit Baby

Eine Sternstunde mit „Rocco Randale“ in der Stadtbibliothek

Rheine. Rocco Randale ist mit Mama und Papa bei Bekannten eingeladen, die ein kleines Baby haben. Die stolzen Eltern können ihre Molly gar nicht genug loben. Das Einzige, was sie noch nicht kann, ist sprechen. Doch sicherlich wird ihr erstes Wort nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 

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Hier kommt Rocco ins Spiel – und wie immer war das Ganze keine Absicht! Nur fürs Protokoll… Hans-Hermann Kwiecinski leitet den „Sprachkurs mit Baby“ am Donnerstag, 22. August 2019 von 11.00-11.45 Uhr in der Stadtbibliothek.

 

Der Eintritt zum Vorlesespaß ist wie immer frei. Gruppen werden um Anmeldung gebeten (Telefon 05971/939160).