SPD hatte Flüchtlinge eingeladen

Zusammen mit Flüchtlingen und der Flüchtlingshilfe feierte heute die Rheiner SPD ihr traditionelles Sommerfest. Ortvereinsvorsitzender Falk Toczkowski begrüßte die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Hof der Familienbildungsstätte.

 

SPD diskutiert mit Bürgern über Europa

 

Info-Stand in der Innenstadt von Rheine / Europaabgeordnete Gabriele Preuß steht Rede und Antwort


Ständig wird über die Europäische Union gemeckert: Unfähig und uneinig in Krisen, dazu bürokratisch, bevormundend, behäbig. „Solche Pauschalurteile hat Europa nicht verdient“, meint die SPD im Kreis Steinfurt. Deshalb will sie jetzt in Straßengesprächen mit Bürgern für den europäischen Gedanken werben. Am Samstag geht es damit in Rheine los.

„Die Europäische Union hat viele Vorteile“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung verschiedener Arbeitsgemeinschaften der Kreis-SPD. Arbeits-und Studienmöglichkeiten, Freizügigkeit innerhalb der Union, die Sicherung des Friedens – das sind nur einige der „guten Seiten“, über die es zu reden gilt, so die SPD. In den Gesprächen sollen aber auch die Sorgen und Ängste der Bürger im Hinblick auf Europa aufgegriffen werden.

Am Samstag, 27. August, lädt die SPD im Kreis Steinfurt alle Bürger ein, in solchen Straßengesprächen mit ihr über Europa zu diskutieren. Von 10 bis 15 Uhr hat sie dazu einen Informationsstand in der Fußgängerzone aufgebaut. Er steht in der Herrenschreiberstraße/Ecke Emsstraße, gegenüber dem „Extrablatt“. Gesprächspartner für die Bürger sind einige Europa-Experten der SPD: So steht die Europaabgeordnete Gabriele Preuß (Gelsenkirchen) 2016_8_23_21_17_16_216537_7056Rede und Antwort, ferner ist Andrea Arcais (Münster), Leiter des Arbeitskreises Europa der NRW-SPD, vor Ort. Auch die Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer und Reinhold Hemker von der Arbeitsgemeinschaft 60plus sind anwesend.

Dionysianum immer noch haltlos

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Immer noch ohne Geländer: Der Haupteingang des Dionysianums.

Natürlich war ich dabei und begeistert, als am 12. Dezember 2014 die Theatergruppe „Pustekuchen“ und ihr Leiter Ulrich Baggemann den Kulturpreis der Stadt Rheine erhielten. Natürlich oben in der Aula des altehrwürdigen Gymnasiums.

Allerdings war der Weg nach oben für mich als Behinderter nicht leicht. Es gab kein Treppengeländer an der Eingangstür, von einem Aufzug ganz zu schweigen. Auch als ich mal zwischenzeitlich zur Toilette musste, ging´s über mehrere Etagen die Treppen runter und dann wieder rauf. Beim Verlassen des Gebäudes setzte ich mich stufenweise auf meinen Popo, damit ich nicht die Treppe runterpurzeln würde.

Dieses Erlebnis trug ich als Mitglied im Bauausschuss und im Kulturausschuss vor und beantragte im Namen unserer SPD-Fraktion, zumindest kurzfristig ein Geländer an der Außentreppe anzubringen. Ausschussmitglieder und Verwaltungsmitarbeiterinnen und –Mitarbeiter waren sich einig, dass ein solcher Zustand unhaltbar sei und es um eine zügige Abhilfe dieser Misere gehe.

Anfang September ist eine interessante Diskussionsveranstaltung in der Aula zum Thema „Wasser“. Ich würde gerne hingehen, doch das ist mir zu gefährlich. Nach fast zwei Jahren ist es immer noch nicht gelungen, ein Treppengeländer anzubringen. Ich werde in der nächsten Sitzung eines Ausschusses darauf drängen, dass hier endlich etwas passiert.

 

Sprechstunde mit Arndt-Brauer

Rheine/Kreis Steinfurt. Am Freitag, 26. August 2016 lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-rauer zu ihrer regelmäßigen Sprechstunde in die SPD-Geschäftsstelle, Poststr. 28 in Rheine ein. In der Zeit von 13:30 bis 15 Uhr steht die Finanzpolitikerin für persönliche Anliegen und Gespräche zur aktuellen Politik zur Verfügung.

 

 

Der Grüffelo kam persönlich

Sternstündchen der Stadtbibliothek

Rheine. Mittwochnachmittag, 15.20 Uhr im Himmel der Stadtbibliothek – Wie in jeder Woche: Sternstündchen für Kinder ab 4. Wie gewohnt: viele Kinder, Mütter und einige Väter, Omas und Opas. Heute steht die Geschichte vom Grüffelo auf dem Programm, vorgelesen von Renate Schuurman.

Und dann liest sie die spannende Geschichte von der kleinen Maus vor, die im Wald spazieren geht. Alle Tiere, die ihr begegnen, scheinen es gut mit ihr zu meinen: der Fuchs lädt sie zur Götterspeise ein, die Eule bittet zum Tee und die Schlange zum Schlangen-Mäuse-Fest. Aber die kleine Maus hat schon eine Verabredung mit ihrem Freund, dem schrecklichen Grüffelo. Den hat sie sich zwar nur ausgedacht, aber wenn sie ihren Möchtegern-Gastgebern beschreibt, wollen die doch lieber alleine speisen. Und dann taucht er tatsächlich in der Stadtbibliothek auf: der Grüffelo: mannshoch, mit spitzen Klauen und grässlichen Zähnen, feurigen Augen… Ob sein Lieblingsschmaus wirklich Butterbrot mit kleiner Maus ist? Oder gar kleine Bibliotheksbesucherinnen und -besucher? Natürlich nicht – und auch der kleinen Maus ist nichts passiert.

Ein bisschen Mut gehörte schon dazu, den Grüffelo alias Norbert Adams zu streicheln – aber nach dem gemeinsamen Singen des Grüffelo-Liedes und dem Spielen mit dem echten Grüffelo-Theater-Bilderbuch traute sich am Ende auch die kleinste Besucherin. Mit Grüffelo-Masken ausgestattet gingen die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer nach Hause.

 

Rahmenplan Innenstadt: Rheine, so wie ich es mag!

 

Workshop für Jugendliche zur Neugestaltung der Innenstadt

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Rheine. Der Rahmenplan Innenstadt ist in den kommenden Jahren das zentrale Großprojekt der Stadtentwicklung in Rheine. Ziel ist es, die Innenstadt modern und zukunftsfähig zu gestalten und für Bürger, Anwohner, den Handel und Tourismus zu attraktiveren.  Auf der Grundlage von 14 strategischen Entwicklungszielen für die Innenstadt wurden insgesamt 48 Einzelmaßnahmen entwickelt.

 

In einem weiteren Teilprojekt sollen dabei auch die Interessen von Jugendlichen nicht zu kurz kommen. Daher veranstaltet das Jugendamt der Stadt Rheine einen Wochenendworkshop zum Thema „Rheine, so wie ich es mag“. Der Workshop richtet sich an alle Jugendliche ab 13 Jahren, die die Innenstadt nach ihren Vorstellungen verbessern wollen. Sie haben die Möglichkeit, ihre Wünsche zu äußern, eigene Ideen einzubringen und verschiedene Vorschläge für Veränderungen zu entwickeln. Der Workshop findet am Freitag, 16. September 2016, von 18 bis 22 Uhr, und Samstag, 17. September 2016, von 10 bis 17 Uhr in der Kulturetage, Matthiasstraße 37, statt. Anmeldungen werden beim Jugendamt Rheine bei Oliver Jansen, Tel.: 05971-939668, Mail: oliver.jansen@rheine.de oder Diana Möllers, Tel.: 05971-939512, Mail: diana.moellers@rheine.de angenommen. Das Jugendamt hofft auf viele Jugendliche, die Interesse haben, bei diesem Projekt mitzuwirken, um etwas Großes aufzubauen.

 

 

Stadt reagierte auf Bahn-Meldung

„Natürlich läuten bei uns bei einer solchen Meldung sofort die Alarmglocken“ so Bürgermeister Peter Lüttmann, weist aber darauf hin, dass das Ergebnis des Gutachtens noch gar nicht vorliege und verschiedene Varianten untersucht würden.

Dennoch hat die Stadtverwaltung sofort reagiert und  bei den Verantwortlichen den aktuellen Sachstand nachgefragt und nachdrücklich auf die Notwendigkeit hingewiesen, diese Fahrstrecke mit ihrem Haltepunkt Rheine zu erhalten.

Eine telefonische Anfrage bei der Geschäftsführerin der Euregio, Frau Dr. Elisabeth Schwenzow, hat ergeben, dass es sich um das Projekt SchienenRegion handelt,  das eine Verbesserung der Erreichbarkeit der Region zum Gegenstand haben soll. Projektverantwortlich ist die Provinz Overijssel, die mit weiteren Projektpartnern die Untersuchungen seit Ende November 2015 durchführt. Am 29. September 2016 soll im EUREGIO-Ausschuss „Nachhaltige Raumentwicklung“  zunächst der aktuelle Sachverhalt vorgestellt werden. Die EUREGIO betont in diesem Zusammenhang, dass es in keiner Weise in ihrem Interesse und dem Interesse der Projektpartner liege, Rheine als IC-Haltepunkt zu gefährden. Vielmehr soll das Potential dieser Verbindungen aufgezeigt werden, also eine Stärkung der Region erreicht werden.

Der Projektbeauftragte in Overijssel, Wim Michel, teilt ebenfalls mit, dass auch nach Meinung der Provinz Overijssel die Schlussfolgerung zur Aufgabe des Haltepunktes Rheine nicht richtig und auch viel zu verfrüht ist. Weiter heißt es, die Untersuchungen werden voraussichtlich erst Anfang 2017 abgeschlossen.

Unterstützung für Rheine hat auch schon Landrat Dr. Klaus Effing zugesagt, der Mitglied im Vorstand der Euregio ist. „Wir sind uns einig, dass eine Entscheidung zu Lasten von Rheine auch der ganzen Region schaden würde“ so Lüttmann.

Der Bahnhof in Rheine und sein Umfeld wurden in den letzten Jahren deutlich aufgewertet. Der Bahnhofsausgang West und das Innovationsquartier haben dazu geführt, dass der Bahnhof besser in das innerstädtische Gefüge integriert wird. Diese Aufwertung muss dazu führen, dass die Diskussion genau  in die andere Richtung geführt wird, nämlich dass wir für die Zukunft über einen ICE-Halt in Rheine nachdenken sollten, so Lüttmann.

 

 

Fehlerhafte Berichterstattung in den regionalen deutschen Medien

 

Untersuchung Schienenverbindung Amsterdam-Berlin liegt erst Anfang 2017 vor

 

Kürzlich ist in den deutschen Medien (u.a. Münsterländische Volkszeitung) ein Artikel über die Bahnverbindung Amsterdam-Berlin erschienen. In dem Bericht wurde der Eindruck erweckt, die Provinz Overijssel habe eine Untersuchung zu dieser Verbindung abgeschlossen. Aus der Untersuchung solle hervorgehen, dass die Reisezeit zwischen Berlin und Amsterdam um 20 Minuten verkürzt werden könne, sofern der Zug nicht mehr an den Bahnhöfen Rheine und Bad Bentheim hielte. Diese Aussage ist fehlerhaft. Die angesprochene Untersuchung wird im Rahmen des deutsch-niederländischen INTERREG-Projektes „SchienenRegion“ durchgeführt und wurde erst Anfang Juni dieses Jahres gestartet. Die Studie wird nach derzeitigen Erwartungen Anfang 2017 abgeschlossen.

 

Die unabhängige Studie beschäftigt sich mit der besseren Erreichbarkeit der deutsch-niederländischen Grenzregion. Dazu gehört auch eine komfortable, hochfrequente und schnelle Schienenverbindung nach Amsterdam und Berlin. Die Provinz Overijssel ist im Namen aller beteiligten deutschen und niederländischen Verwaltungen sowie Organisationen Auftraggeber der Untersuchung. Diese wird durch das (niederländische) Büro Goudappel Coffeng in Zusammenarbeit mit dem (deutschen) Büro Railistics durchgeführt. Anfang Juli wurde in einem gemeinsamen Workshop mit allen beteiligten Projektpartnern *) und den Büros eine Reihe von Untersuchungsvarianten besprochen.

 

Gemeinsames Interesse

In den kommenden Monaten werden beide Untersuchungsbüros die Varianten weiter ausarbeiten. Dabei stehen nicht die Belange einzelner Partner im Vordergrund. Vielmehr geht es um das gemeinsame Interesse im Grenzgebiet an der Verbesserung der internen und externen Erreichbarkeit. Die Untersuchungsergebnisse werden Anfang 2017 mit den Projektpartnern besprochen und mögliche weitere Schritte abgestimmt. Dabei geht es nicht um das Streichen einzelner Haltepunkte in der Grenzregion, sondern beispielsweise um eine gemeinsame Lobbyarbeit, etwa für die Anschaffung von Mehrsystemfahrzeugen.

 

 

* Bentheimer Eisenbahn, IHK Nord Westfalen, IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Landkreis Grafschaft Bentheim, Landkreis Osnabrück, Provinz Drenthe, Region Twente, Stadt Münster, Stadt Osnabrück, Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) und Provinz Overijssel.

 

 

 

Durchblick

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Bis in den Klosterhof kann man zurzeit bei dem Umbau des Hauses am Mart schauen. Nur die Fassade blieb stehen, dahinter wird neu gebaut.

Katas kuscheln gerne und lange

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Eng aneinander gekuschelt sieht man die Katas im Naturzoo Rheine immer wieder. Vor allem nach der Nahrungsaufnahme müssen sie sich erst einmal ausruhen, und das machen sie gerne in der Gruppe. Bei großer Hitze, wie sie zurzeit herrscht, kann diese Ruhephase bis zu vier Stunden dauern. Deshalb kann es vorkommen, dass man diese kleinen Tiere manchmal lange nicht im Freigehege sieht. Dann kann man sie aber umso ausgiebiger im Katahaus beobachten.