Ein würdiger Raum zum Gedenken an die Verstorbenen

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Sommerprogramm führt die SPD-Fraktion zum Kolumbarium

Nach der Fusion der beiden ehemaligen Kirchengemeinden St. Elisabeth und St. Michael wurde schnell deutlich, dass die St. Michaelkirche auf Dauer nicht weiter ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung dienen wird und so bildete sich ein Kreis, der sich über die Weiterverwendung der Kirche Gedanken machte. Wichtig war den Beteiligten, dass der christliche Charakter des Gebäudes erhalten bleiben soll. Seit Oktober 2013 wird die ehemalige Kirche als Kolumbarium für die Urnenbeisetzung verstorbener Christen genutzt.

Im Rahmen ihres Sommerprogramms besuchte die SPD-Ratsfraktion das Kolumbarium, um sich über die in unserer Region noch neue Bestattungsform zu informieren. Empfangen wurden die Politiker vom Verwaltungsausschussmitglied der Pfarrei St. Dionysius Günter Plagemann.

Herr Plagemann informierte die Ratsmitglieder darüber, dass das Kolumbarium neben den derzeit 580 Urnenkammern, in denen die Verstorbenen beigesetzt werden können, über einen Gottesdienstbereich und über Abschiedsräume verfügt. Die Nutzungsdauer beim Erwerb einer Urnenkammer beträgt 15 Jahre und kann nach Ablauf der Ruhezeit jährlich verlängert werden. Der ehemalige Altarbereich besteht aus einer von Wasser umgebenen Insel, die als Ewige Ruhe bezeichnet wird.  Nach Ablauf der Nutzungsdauer werden die Aschekapseln in der Ewigen Ruhe dem Erdreich zugeführt. Außerdem konnten die Besucher in Erfahrung bringen, dass die Grabplatten der aus Apfelholz bestehenden Urnenfächer mit dem Namen des Verstorben beschriftet und auf Wunsch mit einem christlichen Symbol versehen werden.

Die Nutzung des Kolumbariums wurde auf getaufte Christen auch außerhalb von Rheine ausgedehnt. Deshalb war es Herrn Plagemann wichtig, darauf hinzuweisen, dass eine Konkurrenzsituation zu anderen Trägern von Bestattungseinrichtungen nicht angestrebt wird.

Die SPD-Ratsfraktion ist glücklich darüber, dass es der Kirchengemeinde sehr gut gelungen ist, das ehemalige Kirchengebäude durch Umwidmung zum Kolumbarium weiter zu nutzen und gleichzeitig den Anforderungen an eine sich im Wandel befindende Bestattungskultur entspricht. Bei der Umgestaltung zum Kolumbarium wurde das Vorhandene eindrucksvoll mit dem Neuen kombiniert und so ein würdiger Raum zum Gedenken an die Toten geschaffen, der gleichzeitig viel Wärme ausstrahlt. Und so stellte Ratsmitglied Bernhard Kleene fest: „Es ist gut, dass es in Rheine dieses Zusatzangebot zu den bereits vorhandenen Bestattungsformen gibt.“

 

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