Störche sammeln sich zum Zug in den Süden

Die jungen Adebare sammeln sich in große Gruppen über dem Naturzoo,  während sich die Altstörche noch etwa vier Wochen vom anstrengenden Brutgeschäft erholen. Die alljährliche Reise gen Süden ist nicht etwa der winterlichen Kälte, sondern der Nahrungsknappheit in dieser kalten Zeit zu verdanken. Die unerfahrenen Jungstörche treffen im Süden auf ältere, erfahrene Störche, die sie dann ins endgültige Winterquartier begleiten. So erlernen diese die Details der Route. Der größte Teil der Rheiner Störche bleiben allerdings im Naturzoo, denn hier werden sie das ganze Jahr über gefüttert.

Bei der risikoreichen Reise und Rückkehr nach Europa überleben nur an die 10 Prozent der Jungstörche. Der Großteil der jungen Störche fällt Überlandleitungen, Autos, Zügen oder Wasserflächen, die fälschlicherweise als Landeplatz geortet werden, zum Opfer. Auch die Klimaerwärmung spielt für den Langstreckenflug der großen Vögel eine wesentliche Rolle. So zieht ein Teil der Störche nicht mehr bis nach Afrika, sondern nur noch nach Spanien oder Südfrankreich. Was auch ein Grund ist, warum die Storchenpopulation hier zu Lande weiter anwächst.

 

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