Stadt reagierte auf Bahn-Meldung

„Natürlich läuten bei uns bei einer solchen Meldung sofort die Alarmglocken“ so Bürgermeister Peter Lüttmann, weist aber darauf hin, dass das Ergebnis des Gutachtens noch gar nicht vorliege und verschiedene Varianten untersucht würden.

Dennoch hat die Stadtverwaltung sofort reagiert und  bei den Verantwortlichen den aktuellen Sachstand nachgefragt und nachdrücklich auf die Notwendigkeit hingewiesen, diese Fahrstrecke mit ihrem Haltepunkt Rheine zu erhalten.

Eine telefonische Anfrage bei der Geschäftsführerin der Euregio, Frau Dr. Elisabeth Schwenzow, hat ergeben, dass es sich um das Projekt SchienenRegion handelt,  das eine Verbesserung der Erreichbarkeit der Region zum Gegenstand haben soll. Projektverantwortlich ist die Provinz Overijssel, die mit weiteren Projektpartnern die Untersuchungen seit Ende November 2015 durchführt. Am 29. September 2016 soll im EUREGIO-Ausschuss „Nachhaltige Raumentwicklung“  zunächst der aktuelle Sachverhalt vorgestellt werden. Die EUREGIO betont in diesem Zusammenhang, dass es in keiner Weise in ihrem Interesse und dem Interesse der Projektpartner liege, Rheine als IC-Haltepunkt zu gefährden. Vielmehr soll das Potential dieser Verbindungen aufgezeigt werden, also eine Stärkung der Region erreicht werden.

Der Projektbeauftragte in Overijssel, Wim Michel, teilt ebenfalls mit, dass auch nach Meinung der Provinz Overijssel die Schlussfolgerung zur Aufgabe des Haltepunktes Rheine nicht richtig und auch viel zu verfrüht ist. Weiter heißt es, die Untersuchungen werden voraussichtlich erst Anfang 2017 abgeschlossen.

Unterstützung für Rheine hat auch schon Landrat Dr. Klaus Effing zugesagt, der Mitglied im Vorstand der Euregio ist. „Wir sind uns einig, dass eine Entscheidung zu Lasten von Rheine auch der ganzen Region schaden würde“ so Lüttmann.

Der Bahnhof in Rheine und sein Umfeld wurden in den letzten Jahren deutlich aufgewertet. Der Bahnhofsausgang West und das Innovationsquartier haben dazu geführt, dass der Bahnhof besser in das innerstädtische Gefüge integriert wird. Diese Aufwertung muss dazu führen, dass die Diskussion genau  in die andere Richtung geführt wird, nämlich dass wir für die Zukunft über einen ICE-Halt in Rheine nachdenken sollten, so Lüttmann.

 

 

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