Nachbarn feierten gemeinsam

„Auf gute Nachbarschaft“ ist nicht nur ein typisch deutsches Sprichwort. Auch in vielen anderen Kulturen legt man Wert auf ein gutes Miteinander und bringt Gastfreundschaft und den Wunsch, einander kennenzulernen, mit einer Einladung zum Ausdruck. So fanden sich auf Einladung der Fachstelle Migration und Integration sowie der Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an der Gartenstraße bei herrlichem Sommerwetter zahlreiche Nachbarn und ehrenamtliche Unterstützer zum ersten Nachbarschaftsfest ein.

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Dank der Unterstützung des Hausmeisterteams der Fachstelle Migration und Integration war der Innenhof gemütlich mit Pavillons und Sitzmöglichkeiten ausgestattet und mit Fähnchen mit Flaggen verschiedener Nationalitäten dekoriert. Sowohl Bewohner als auch Nachbarn hatten für ein vielfältiges und internationales Buffet gesorgt. Denn gemeinsames Essen verbindet und Spezialitäten aus aller Herren Länder angefangen von bekannten gefüllten Weinblättern bis hin zu einem arabischen Eintopf mit Mandeln konnten probiert werden. Dank so optimaler Rahmenbedingungen kamen Bewohner und Nachbarn schnell ins Gespräch. Für die Flüchtlinge, die schon über recht gute Deutschkenntnisse verfügen, ein schönes Erfolgserlebnis. Und wo es noch nicht so klappte, erfolgte die Verständigung mit „Händen und Füßen“ oder es wurde übersetzt.

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Miteinander in Kontakt kommen und Berührungsängste überwinden war auch das Ziel des Festes, zu dem Jessica Stallmann die Initiative ergriffen hatte. Die Diplom-Sozialarbeiterin hat ihr Büro in der Einrichtung, kümmert sich um die Belange der Bewohner und koordiniert den Einsatz von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der Fachstelle Migration und Integration der Stadt Rheine.

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Auch im Namen ihrer Kollegin Judith Renger-Stilling, und den Kollegen Mustafa Tunceli und Khalihlana Razgui, die bei der Planung und Durchführung unterstützt hatten, bedankte sich Jessica Stallmann bei allen Gästen und wünschte sich eine Fortsetzung des guten Miteinanders an der Gartenstraße. Zur Erinnerung gab es für jeden Gast noch eine Weltkugel zum Mitnehmen, auf der die Herkunftsländer der dort lebenden Flüchtlinge markiert waren.

Info: Seit Januar 2016 ist die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Gebäude der ehemaligen Polizeistation an der Gartenstraße in Betrieb. Auf drei Etagen verteilt gibt es dort in Einzel- und Doppelzimmern Platz für rund 80 Menschen. Die Küchen und sanitären Einrichtungen werden gemeinschaftlich genutzt. Zurzeit ist die Unterkunft mit rund 40 Personen vorwiegend aus Syrien belegt. In Rheine leben derzeit insgesamt 741 Zuwanderer in städtischen Wohnunterkünften.

 

Kontakt: Fachstelle Migration & Integration, Jessica Stallmann, Tel. 05971 8014722, E-Mail: jessica.stallmann@rheine.de , Sprechzeiten: montags: 15-16:30 Uhr, dienstags + mittwochs: 10-12 Uhr, donnerstags: 15-17 Uhr

 

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