Begegnungszentrum Lokschuppen?

DSC_6522.jpg„I have a Dream“ – Ich habe einen Traum! Das sagte Dr. Martin Luther King in seiner berühmten Rede 1963 in Washington. Auch ich habe einen Traum. Dabei geht es nicht um ein epochales Ereignis, sondern ganz simpel um die Frage, wie wir die alte Triebwagenhalle oder auch Lokschuppen genannt, einer sinnvollen Nutzung zuführen können. Denn die inzwischen angedachte Abstellanlage für Fahrräder halte ich für dieses „Filetstück“ im Zugang des neuen Ausganges „West“ für „unter Wert“ verkauf.
Der Nordteil der historischen Triebwagenhalle ist 360 Quadratmeter groß. Daneben befindet sich ein doppelt so großes Grundstück, so dass eine Fläche von rund 1090 Quadratmetern zur Verfügung steht.
Laut Prospekt der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Rheine, die im Innovationsquartier die Baugrundstücke und Gebäude vermarktet, befindet sich zwischen Treibwagenhalle und Bahnhofsausgang ein Baufeld, das auf 380 Quadratmetern zwei- bis dreigeschossige Bebauung zulässt.
Bei der Nutzung ist man seitens der EWG recht variabel. In den Fenstern zur Halle sind Plakate zu sehen, die ein Fitnesscenter zeigen oder eine Brauereikneipe. Aber auch Büroräume sind möglich. Und ein:
Begegnungszentrum Lokschuppen?
Ich träume einfach mal vor mich hin:
 Jugendliche beklagen immer wieder, dass sie in der Innenstadt keinen Ort haben, an dem sie sich treffen können. Im Lokschuppen klönen, chatten oder einfach nur chillen!
 Hausaufgabenhilfe oder Hilfe bei Sprach- und Schreibschwierigkeiten wäre Angebot nicht nur für ausländische Menschen.
 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen sowie Studierende der Gesundheitshochschule könnten sich hier treffen, ihre Vorbereitungen treffen oder arbeiten, wenn sie mal (wieder) auf ihren Anschlusszug warten müssen.
 In einem Besprechungsraum, den man vorher anmelden müsste, könnten Jungpolitiker wie Jusos, JUler, Julis oder Junge Grüne sich treffen, um zu diskutieren und Veranstaltungen vorzubereiten.
 Der Stadtjugendring könnte hier ein Domizil finden oder Sprechstunden und Beratungen anbieten.
 Wo kann man im Rheiner Bahnhof in Ruhe mal eine Zeitung oder ein Buch lesen, während man auf den Zug wartet? Hier wäre Gelegenheit für alle Altersklassen. Zumal das Medienzentrum der MV in unmittelbarer Nähe ist.
 Hier könnte man sich auch über das Weltgeschehen über Monitore informieren oder mit dem Laptop arbeiten.
 Auch für Seniorinnen oder Senioren gäbe es hier eine Möglichkeit, sich in Gruppen zu besprechen. Ein stundenweises Beratungsangebot für Menschen, die nicht gerne „zur Behörde gehen“, könnte hier angeboten werden.
 Frauen mit Kindern könnten sich hier zwanglos treffen und sich auszutauschen, während sich ein Sitter-Dienst um die Kleinen kümmern.
 Alle Aktivitäten könnten auch im Freien stattfinden, denn das Grundstück zwischen Triebwagenhalle und Bahnhofseingang könnte mit Sitzgelegenheiten (mit Tischen zum Picknicken) sowie mit kleineren Spielgeräten ausgestattet werden.
 Fördertopfe zur Realisierung eines solchen Begegnungszentrums bei Land und Bund sind übrigens rappelvoll. Sie müssen nur angezapft werden!
Soweit meine Träumereien. Sicherlich gibt es hier noch viele Ideen, die ihr gerne posten könnt.
Zur Einstimmung dieses kleine Video.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s