„Wir müssen uns dringend um unsere Ärzte kümmern“

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„Wir müssen und dringend um unsere Ärzte Kümmern“, so lautete eine der Kernaussagen von Elisabeth Veldhues (2.v.l., Landtagskandidatin für den Wahlkreis 82 / Steinfurt) auf der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft „60+“ der SPD im Kreis Steinfurt.
Damit meinte die Kandidatin aber nicht eine Betreuung der Ärzte an sich, sondern die Verbesserung der Arztstruktur in den Städten und Gemeinden des Münsterlandes. In den kleineren Kommunen nimmt die Versorgung immer mehr ab, dementsprechend kommt es zu weiteren Wege und längeren Wartezeiten, die in Kauf genommen werden müssen. „Das trägt mit dazu bei, dass es für ältere Menschen immer schwieriger wird, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben“, meinte Veldhues. Dabei sei es gerade für ältere Mitbürger sehr wichtig, möglichst lange selbständig in der eigenen vier Wänden verbleiben zu können. „Dass wir uns dringend in den nächsten Jahren darum kümmern müssen, in den Gemeinden auch im Kreis Steinfurt die ärztliche Versorgung zu stärken, wird zunehmend deutlich“, unterstrich die Kandidatin, die derzeit als Landesbehindertenbeauftragte tätig ist, eine ihrer zentralen Positionen für die Region im Landtag.
Aber für Veldhues bleibt dies natürlich nicht der einzige Bereich, den sie als langjährige Sozialpolitikerin in den nächsten 5 Jahren intensiv bearbeiten wird. Ebenso wichtig ist ihr eine Stärkung der Mobilität der Menschen in den ländlichen Regionen. Das Sozialticket, dass auf Federführung der SPD-Fraktion im Kreistag Arbeit Ende 2015 eingeführt wurde, ist hier nur ein Baustein. „Wir müssen jetzt als nächstes das Azubi-Ticket auf den Weg bringen“, zeichnete sie das nächste Projekt, „da gerade die Auszubildenden in einem ländlichen Flächenkreis wie Steinfurt teils grosse Wege zurücklegen müssen“. Einher geht dies aber auch mit einer Entlastung von Bildung und Ausbildung insgesamt, da die NRW-SPD in den nächsten Jahren diesen Bereich noch intensiver fördern will und wird. So soll beispielsweise die Meisterausbildung mit einem „Meister-BAföG“ erheblich unterstützt werden – „aber letztlich brauchen wir für die Chancengleichheit der Menschen die kostenfreie Bildung von der Kita bis zum Abschluss“ machte Veldhues ihr politisches Ziel sehr deutlich.
Und abschließend war Elisabeth Veldhues gewohnt selbstironisch: „in jedem Parlament sollte der Durchschnitt der Bevölkerung vertreten sein, somit wäre ich im Hinblick auf Alter und Lebenserfahrung dort bestens untergebracht“ – wer ihre Kämpfernatur erlebt, glaubt das sofort.
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