Brustkrebs-Selbsthilfegruppe Rheine sammelt politische Informationen

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Rheine. Seit vielen Jahren trifft sich die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude durch Selbsthilfe nach Brustkrebs“ an jedem ersten Montag (18 Uhr) im Monat im Caritas Kinder- und Jugendheim an der Unlandstraße in Rheine. Hier treffen sich Frauen mit oder nach einer Brustkrebserkrankung zu einem regen und vielfältigen Austausch, wie jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer bei einem der regelmäßigen Treffen erfuhr. Neben einer spezifischen Beratung, unternimmt die Frauengruppe viele gemeinsame Aktivitäten, wie z. B. Sport, Spaziergänge, Vorträge und Ausflüge. Zu einem viertägigen Aufenthalt in Berlin lud die Politikerin jetzt einige Damen aus der Gruppe ein.  

Ingrid Termöllen (4.v.re.), Ansprechpartnerin der Selbsthilfegruppe, freute sich über die Einladung in die Bundeshauptstadt und begrüßte an diesem Abend neben Ingrid Arndt-Brauer (Mi.) auch Schirmherrin Dr. Angelika Kordfelder (4.v.li.), ehemals Bürgermeisterin der Stadt Rheine. „Wir sind zwar politisch interessiert, aber uns fehlen Informationen“, so Termöllen und stieß direkt die Diskussion an.  

Auf die erfolgreiche SPD-Politik in der großen Koalition ist Arndt-Brauer besonders stolz. „70 Prozent sozialdemokratische Handschrift trägt der zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte Koalitionsvertrag“, machte Arndt-Brauer selbstbewusst deutlich. Neben dem Mindestlohn, der sich entgegen den Befürchtungen von CDU/CSU sehr positiv für den Arbeitsmarkt entwickelt, gehören auch die Frauenquote, ElterngeldPlus, BAföG, Kindergeld und Kitaplätze dazu. Aber auch die Rente mit 63, Erwerbsminderungsrente, bessere Leistungen bei Pflege und Gesundheit, die Mietpreisbremse, Doppelpass und die Reform der Energiewende sind nur auf sozialdemokratische Politik zurückzuführen. Auch eine Reform zugunsten der Leih- und Zeitarbeit habe Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) durchgeboxt. „All diese Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger wurden in kürzester Zeit auch umgesetzt. Ohne unsere Regierungsbeteiligung hätte es diese nicht gegeben“, stellte Arndt-Brauer klar.

Grundlegende Reformen wie eine Renten- und Gesundheitsreform seien an der CDU/CSU aber leider gescheitert, kritisierte die Bundespolitikerin.  Aber man habe Verbesserungen im Pflegebereich nicht nur für Gepflegte, sondern auch für Pflegende geschaffen. Pflegeberufe interessanter zu machen, die in der Pflege Beschäftigten angemessen zu bezahlen und Pflegeeinrichtungen besser und u.a. auch mit mehr Personal auszustatten, sind große Anliegen, welche die Abgeordnete gerne erledigt sehen würde.

Abschließend bedankte sich Arndt-Brauer für den regen Austausch und nahm gerne die besten Wünsche für den  kommenden Bundestagswahlkampf mit nach Hause. 

Anmeldungen zur Selbsthilfegruppe nimmt gerne Ingrid Termöllen unter der Telefonnummer 05971-70035 entgegen.

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